3 : 5 in Kaiserslautern

Keine Plastik von Rodin, sondern Tilman Giese vom SC TURM, in jungen Jahren Deutscher Meister der B-Jugend. Tilman war der einzige vom SC Turm, der in Kaiserslautern seine Partie gewann.

3 : 5 – das gleiche Ergebnis wie in der Runde zuvor gegen Landau. Auch Kaiserslautern ist ein schachliches Schwergewicht, steht nach 3 Siegen mit Landau und Mainz an der Tabellenspitze der Oberliga Südwest.
Der SC Turm musste auf zwei Stammkräfte verzichten, auf Patrick Kuhn und Daniel Hoppstädter. Patrick, Landesmeister 2019, fehlte berufsbedingt; Daniel, amtierender Landesmeister U14, war krank.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

KAISERSLAUTERN ILLINGEN
2074Andy Sievers½:½Frank Mayer2300
2225Oleg Yakovenko1:0Joachim Klein2237
2020Marco Albert½:½Thomas Biehler2230
FM2284Ingo Bruch1:0Jonas Feidt1916
FM2281Helmut Hürter0:1Tilman Giese1973
2028Philipp Rölle½:½Andreas Hauer1862
1917Obai Alshihawi½:½Tim Aubertin1923
2194Christoph Kennel1:0Felix Schuh1562

Kommentar des Mannschaftsführers Joachim Klein:

Der Kampf lief irgendwie nicht gut für uns. Ich habe die meisten Spiele dieses Mal nicht gesehen, da es in meiner Partie bereits früh schlecht für mich aussah. 
Aber von vorne. Von Frank, unserem ersten Brett, weiß ich noch, dass er ein typisches Mittelspiel auf dem Brett hatte, wie es nach dem Zug 1.c4 oft entsteht. Beide Spieler hatten ihre Königsläufer auf die lange Diagonale gestellt. Frank stand sicher nicht schlecht, aber auch nicht auf Gewinn. Das angebotene Remis lehnte er zunächst ab, weil meine Stellung so schlecht war. Ich habe am 2. Brett die Eröffnung schlichtweg verpfuscht. Zum einen, weil ich mich verrechnete, zum anderen, weil ich einen Stellungstyp wählte, den ich  – laut Frank  –  einfach nicht beherrsche. Die Folge: Ich verlor. 
An Brett 3 spielte Thomas remis, er hatte eine Figur für gutes Spiel geopfert. Die Sache bis zum Schluss auszufechten, war beiden Spielern offensichtlich nicht geheuer:  remis.
Auch Jonas Feidt verlor seine Partie, aber ich sah von dieser Partie nur die Schlussstellung. Sein Gegner hatte seine Dame gegen Läufer und Turm geopfert. Pech für Jonas, dass die Figuren zu stark zusammenwirkten. Der König von Jonas war nicht zu verteidigen, Jonas verlor.
Tilman Giese spielte die Eröffnung aus strategischer Sicht sicher nicht perfekt, war aber wieder sehr kreativ und überspielte seinen Gegner glatt.
Die Partien der drei letzten Bretter, von Andreas Hauer, Tim Aubertin und Felix Schuh, habe ich nicht gesehen. Andreas und Tim spielten remis, unser Ersatzmann Felix Schuh hat leider verloren. 

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