Quintett des SC Turm glänzt in Wiesbach

Schnellschach-Turnier ist Abschluss der Grand-Prix-Serie

„ Schach den drei Königen“ heißt es traditionell am ersten Sonntag des Jahres in Wiesbach. Der Schachclub 1928 Eppelborn mit seinem rührigen Vorsitzenden Thomas Klesen richtete dieses Schnellschach-Turnier (7 Runden, Bedenkzeit 15 Minuten) zum 24. Mal in Folge aus. Dieses hierzulande erste Schachturnier des Jahres bildete gleichzeitig den Abschluss der Grand-Prix Serie 2019. Zu dieser Serie zählen 9 Schnellschach-Turniere. In der Grand-Prix -Schlusswertung liegt Mohammad Samir von der SVG Saarbrücken vorn.
63 Anhänger des Königlichen Spiels kämpften in der Sporthalle Wiesbach um die Trophäen. Schirmherr der Veranstaltung war traditionell der Ministerpräsident des Saarlandes, Tobias Hans. Da Hans jedoch einen wichtigen Termin hatte, übermittelte Markus Tröster, Bürgerbeauftragten im Ministerium für Inneres, Bauen und Sport, die Grußworte des Schirmherrn.
Zu den Turnierbesuchern zählten mehrere Ortsvorsteher, unter ihnen Berthold Schmitt, der Ortsvorsteher von Eppelborn. „Berthold ist unser treuester Fan“, verkündet Thomas Klesen. „Seit er Ortsvorsteher ist, und das wurde er vor 25 Jahren, besucht er unser Dreikönigsturnier jedes Jahr!“
Das Turnier war auch diesmal stark besetzt, gleich 13 Spieler hatten eine DWZ über 2000. Die höchste, 2355, hatte Turnierfavorit Rick Frischmann von Caissa Schwarzenbach. Doch mit 5 Punkten aus den 7 Runden landete Frischmann am Ende nur auf Rang 4. Ungeschlagener Turniersieger wurde mit 6,5 Punkten sein Vereinskamerad Manuel Weller. Platz 2 ging mit 6 Punkten an den einzigen FIDE-Meister im Turnier, an Mohammad Samir von der SVG Saarbrücken.
Der SC Turm Illingen schickte in Wiesbach 5 Spieler ins Rennen: Viktor Siebert, Fritz Henschel, Andreas Hauer, Dennis Feidt und dessen Filius Jonas, 15. Jonas freute sich riesig über den Preis als bester Spieler mit einer DWZ unter 1600. Seine Platzierung kann sich sehen lassen: Platz 19, punktgleich mit Platz 17. Das beste Illinger-Ergebnis erzielte Fritz Henschel mit 4,5 Punkten auf Platz 15, vor seinem Vereinskameraden Andreas Hauer mit 4.0 Punkten auf Platz 18. Fritz verpasste knapp den Seniorenpreis hinter dem punktgleichen Dr. Jordan vom SC Andersen St. Ingbert, wurde aber mit dem DWZ-Preis unter 1800 getröstet. Viktor Siebert, voriges Jahr Vierzehnter und Zweiter in der Grand-Prix-Wertung, musste sich diesmal bei 3,5 Punkten mit Rang 33 zufrieden geben. Schlusslicht des Illinger Quintetts war mit 2 Punkten auf Platz 57 der Turm-Vorsitzende Dennis Feidt. Dennis agiert nach dem berühmten olympischen Motto von Pierre de Coubertin, das da lautet: „Die Teilnahme ist wichtiger als der Sieg!“ Diese Bescheidenheit fällt ihm auch deshalb leicht, weil ja Sohnemann Jonas durch seinen famosen Auftritt die Ehre der Familie Feidt gerettet hat. Und noch einer aus dem Hause Feidt tat sich hervor: Marius, 9 Jahre alt, wurde als jüngster Teilnehmer mit einem Sonderpreis geehrt. Er fühlt sich wohl bei den Schach-Kids des gastgebenden SC Eppelborn, mit dem der SC Turm seit langem freundschaftlich verbunden ist.

Siegerehrung: Dritter v. links Fritz Henschel, Sechster v. links Jonas Feidt. Neben Jonas sein kleiner Bruder Marius, ganz rechts Markus Tröster, der Vertreter von Tobias Hans.

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