Turm III bleibt trotz Niederlage in Jägersburg Tabellenführer der Kreisliga

Hier der Bericht des Mannschaftsführers Christof Kuhn:

Zum Spiel in Jägersburg konnten wir leider nur mit 7 Spielern antreten, da Kai Wittenmayer kurzfristig wegen Grippe absagen musste. Kein Problem, denn auch in der Vorrunde hatten wir uns gegen die Homburger mit nur 7 Spielen gut geschlagen und ein 4:4 erreicht.

Hier ein grober Überblick:

Die Eröffnungsphase verlief an allen Brettern relativ zufriedenstellend; lediglich Moritz an Brett 5 hatte von Anfang an Schwierigkeiten, da er mit der Eröffnung seine Gegners nichts anzufangen wusste. Schließlich musste er seiner Unerfahrenheit Tribut zollen, nachdem er seinem erfahrenen Gegner in ein „ersticktes Matt“ gelaufen war. Somit führte Jägersburg nach gut einer Stunde mit 2:0, da wir ja Brett 4 unbesetzt gelassen hatten.

Als ich dann nach gut zwei Stunden wieder eine kurze Runde drehte, hatten sich einige Stellungen deutlich verschlechtert. Zu diesem Zeitpunkt schätzte ich meine Stellung an 1, Aarons Partie an 2 und Simons Partie an 6 gegen den Jugendspieler Jan Leßmeister als ganz passabel ein. Lucas Partie an 3 gegen den für  mich stärksten gegnerischen Spieler Dieter Wentz und Felix‘  Partie an 8 hielt  ich für verloren. Annika an 7stand zwischenzeitlich auf Verlust, hat aber ihre Chancen im Endspiel 2 Türme gegen Turm plus 2 Springer gut zum Remis genutzt, wenn auch unter Mithilfe ihres Gegners.

Danach habe ich von den Partien nicht mehr viel mitbekommen, da ich mich voll und ganz auf meine eigene Partie konzentrieren musste; lediglich von Aaron, der direkt neben mir spielte, hatte ich nie den Eindruck, dass er in Verlustgefahr geraten könnte. Er hatte seinen wesentlich älteren Gegenspieler Christof Pfeiffer fest im Griff und ließ Ihn ganz schön "alt" aussehen.

Irgendwann remisierte dann nach Annika auch Felix zum  Zwischenstand von 3:1 für Jägersburg – für uns glücklich, da ich glaube, dass die Partie von Felix verloren war. Beeindruckend wieder die Leistung von Luca, der seinen Gegner für mich überraschend zur Aufgabe zwang und damit seine bisherige Super-Saisonleistung weiter ausbaute. Nachdem Simon an 6 remisierte, stand es nur noch 3,5:2,5 für Jägersburg. Zu diesem Zeitpunkt rechnete ich wieder fest mit einem Sieg unserer jungen Truppe, zumal Aaron und ich klar auf Gewinn standen.

Was dann jedoch passierte, ist nicht zu erklären; Turm und drei Bauern gegen Turm, und ich Depp stelle den Turm ein – unfassbar! Nach dieser „Gurke der Saison“ kann man die Lust am Schachspielen wirklich verlieren.

Da nützte dann letztendlich der souverän herausgespielte Sieg von Aaron nichts mehr. Das Spiel war leider verloren.

 

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Links Mannschaftsführer Christof Kuhn, neben ihm Aaron Schumacher; rechts Schachamazone Annika Kurz.

In der U 14 ist Aaron Landesmeister, Annika ist Blitzmeisterin