Kein glücklicher Start für Turm II und Turm III

Submitted by Wolfgang Weber on Do, 09/26/2019 - 08:38
Fritz

Zwei Teams des SC Turm waren beim Auftakt der neuen Schachsaison dabei: Turm II in der Saarlandliga, Turm III in der Bezirksliga. Beide verloren, doch sie hatten starke Gegner. Turm II hatte es mit Oberliga-Absteiger Winterbach zu tun, zeigte beim knappen 3,5:4,5 eine tolle Leistung. Viktor Siebert, Luca Zimmer und Fritz Henschel gewannen, Christoph Schumacher spielte remis. Thomas Schuh, Alexander Keßler, Daniel Hoppstädter und Uwe Bätz mussten ihrem Gegner gratulieren.
Statt Achter-  spielen in der Bezirksliga Sechserteams. Die Zweite vom Schachclub Eppelborn, zu dem man beste Beziehungen unterhält, gewann gegen Turm III  klar mit 4:2. Den einzigen Sieg schaffte der Turm-Ehrenvorsitzende Wolfgang Weber, Fabian Meiser und Jonas Feidt spielte remis. Hier der nüchterne Kommentar des Turmvorsitzenden Dennis Feidt: „Felix Schuh, Peter Scherer und ich hatten leider durch taktische Fehler keine Chance auf einen Punktgewinn. Aber in der nächste Runde werden wir unsere  Chancen besser nutzen,  dann sollten die ersten Mannschaftspunkte  eingefahren werden!“
Sowohl in Turm II als auch in Turm III kam die Turm-Jugend zum Einsatz, auf die der Verein sehr stolz ist. Das Training von Frank Mayer und Thomas Biehler trägt Früchte, in seiner Altersklasse zählt der Turm-Nachwuchs zur Landesspitze, ist in der U20 amtierender Landesmeister.

Es  ist eine Besonderheit des Schachs, dass Alt und Jung Seite an Seite in einer Mannschaft kämpfen. Neben Weber, 79, saß Peter Scherer, 14. Neben Siebert, 67, saß Daniel Hoppstädter, 12.
Im Mannschaftssport  ist dies außergewöhnlich. Das Königliche Spiel ermöglicht nun mal einen frühen Einstieg und ein jahrzehntelanges Agieren auf hohem Niveau. Die jüngsten Großmeister sind 12 Jahre alt. Auf der anderen Seite steht einer wie Viktor Kortschnoi, wegen seines kompromisslosen Stils „Viktor der Schreckliche“ genannt. Der hatte seinen Zenit 1977, wo er im WM-Kampf gegen Karpow knapp  mit 15,5:16,5 unterlag.  Kortschnoi behielt seine Spielstärke bis ins hohe Alter, gewann noch mit 80 die Schweizer Schachmeisterschaft. 

Foto: linke Reihe Turm II mit Fritz Henschel, Luca Zimmer, Uwe Bätz und Daniel Hoppstädter