Turm II und Turm III mit wichtigen Siegen

Was ist das gemeinsame Ziel von Turm I, Turm II, Turm III, VfB Stuttgart, FC Augsburg und TSG Hoffenheim? Richtig: der Klassenerhalt!

Die  Mannschaften des SC Turm sind jedenfalls auf dem besten Weg, dieses Ziel zu erreichen.  Nach dem großartigen 4:4 unseres Flaggschiffs beim Oberliga-Tabellenführer Koblenz haben Turm II und Turm III nun noch eins draufgelegt: Landesligist Turm II gewann 6,5:1,5 gegen Schwarzenbach III, Bezirksligist Turm III gewann 5,5:2,5 gegen Schiffweiler. Bericht unten!

Luca ist Landesmeister

Erfreuliches von der Turm-Jugend: Luca Zimmer wurde Landesmeister der U16, vor Matthias Ehling von Lasker Kirkel und Lars Lauer von den Schachfreunden Wadgassen/Differten. Gespielt wurden 5 Runden. Luca hat viermal gewonnen, nur gegen Lars Lauer spielte er remis.

Jugendleiter Frank Mayer und der Turmvorsitzende Thomas Biehler gratulierten herzlich. Sie bescheinigten Luca großes Talent und hoffen, dass ihn der Titelgewinn motiviert und er dem Königlichen Spiel treu bleibt.

Turm II: Freude über wichtigen Sieg gegen Ensdorf; Turm III: Freude über die Rückkehr des Zeitnotvirtuosen Arturo Ziegler

5,5:2,5 gewann die SG Ensdorf letztes Jahr in der Landesliga gegen den SC Turm, da war also noch eine Rechnung offen. Beide Mannschaften mussten ersatzgeschwächt antreten. Peter Schuh sorgte als „Edel-Ersatz“ an Brett 8 mit überzeugendem Spiel für den ersten Illinger Punkt.  Nachdem er drei (!) Mehrfiguren auf dem Brett hatte, gab sein unerfahrener Gegner Denis Gries auf.

Und so beginnt alles, wie es schon mal begonnen hat: Niederlage gegen Heimbach-Weis/Neuwied

Wer schreibt schon gern das Protokoll einer Mannschafts-Niederlage, bei der er zu allem Überfluss in seiner eigenen Partie völlig von der Rolle war? Die Antwort ist einfach: Boris! Ihn hat Schachgöttin Caissa fürwahr fürstlich versorgt. Er kann nicht nur herrlich gewinnen, sondern auch mit Würde verlieren. Entdeckt wurde Boris, darauf bin ich stolz, von mir, seinem damaligen Sportlehrer, in einem Nichtschwimmerbecken. Dort überredete ich den (damals) unsäglich wasserscheuen Knaben, 11 Jahre alt, zum Schachspielen. Und siehe da: Im Schach fühlte sich Boris gleich wie ein Fisch im Wasser!